Quelle: Wedel Schulauer Tageblatt 14.03.2018

Wedeler Soziale Initiative stellt Liste für ihre erste Kommunalwahl auf / Schnieber ist Spitzenkandidat / Drei Ratsmitglieder treten kürzer – Quelle: https://www.shz.de/19335966 ©2018

Die Wedeler Soziale Initiative (WSI) hat eine solide breite Basis für ihre Premiere geschaffen: Die Wählergemeinschaft, die unter dem Motto „Neue Kraft für Wedel“ erstmals bei einer Kommunalwahl antritt, hat alle 16 Wahlkreise mit Direktkandidaten besetzt und präsentiert 20 Listenkandidaten. Dabei spielen auch neue Kräfte ganz vorn mit. Drei von fünf aktuellen Ratsmitgliedern finden sich dagegen auf weniger aussichtsreichen Mittelfeldplätzen.

Darunter sind zwei exponierte Funktionsträger: Stephan Bakan, seit Beginn der Wahlperiode Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, ist auf Listenplatz 8 gegangen. Joachim Funck, derzeit Fraktionschef der WSI, steht auf Listenplatz 10. Funck zeigt dafür Funktionsambitionen an anderer Stelle. Aktuell kandidiert er für den Posten des Sozialverbands-Vorsitzenden im Wedeler Ortsverband. Des Weiteren tritt die stellvertretende WSI-Fraktionschefin Ingrid Paradies auf Listenplatz 7 an, der nach aktueller Sitzverteilung im Sechs-Fraktionen-Rat kein Mandat bedeuten würde. Laut WSI-Vorsitzendem Andreas Schnieber wollen sich die drei Ratsmitglieder künftig zurücknehmen und sind freiwillig nicht auf die vordersten Plätze gegangen.

Schnieber selbst findet sich dort als Spitzenkandidat. Der Zweite stellvertretende Bürgermeister Wedels verfügt über langjährige kommunalpolitische Erfahrung. Er fungierte unter anderem nach der 2013er Wahl als Fraktionschef der SPD, bevor er sich gemeinsam mit Bakan, Paradies, Funck, Birgit Neumann-Rystow und der damaligen Stadtpräsidentin Renate Palm nach internen Querelen von den Sozialdemokraten lossagte. Ende 2013 gründeten sie die WSI, die Ende 2016 formal eine Wählergemeinschaft wurde und da bereits angekündigt hatte, bei der Kommunalwahl anzutreten.

Zukunftsorientierte lokale Sachpolitik

Mit Ex-Haspa-Filialleiter Rene Penz wählte die WSI einen durch Beruf und Ehrenamt bekannten Wedeler Kopf, der vor kurzem auch auf kommunalpolitischem Parkett Fuß gefasst hat, auf Position 2 ihrer Liste. Platz 3 besetzt mit Gudrun Nagel wiederum eine erfahrene Kommunalpolitikerin, die lange für die FDP aktiv war. Beide arbeiten bereits als Bürgerliche für die WSI in Fachausschüssen. Platz 4 und 5 nehmen Angela Drewes, bürgerliches WSI-Mitglied im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport, sowie WSI-Ratsfrau und zweite Vize-Fraktionschefin Neumann-Rystow ein.

„Wir glauben fest daran, dass wir eine große Chance haben, mit unserem Angebot an Inhalten und Personal bei den Menschen in Wedel Gehör und Zustimmung zu finden“, so Schnieber. „Ohne übermütig zu sein: Wir treten an, um mit einer starken Fraktion im nächsten Rat die Geschicke Wedels entscheidend mitprägen zu können.“ Die WSI stelle als einzige rein kommunalpolitische Gruppierung und unabhängige Wählergemeinschaft nach eigener Einschätzung eine große Bereicherung für Wedels politische Landschaft dar, so der Spitzenkandidat. Teile der Kommunalpolitik in der Stadt hätten es in den letzten Jahren verlernt, ruhig und sachlich mit Problemen umzugehen. Nicht Zeitgeistpolitik sei gefragt, sondern zukunftsorientierte lokale Sachpolitik. „Leider geht es unserer politischen Konkurrenz eher darum, möglichst lauthals das letzte Wort zu haben. Die Streitereien aus Kiel oder Berlin werden dann auf Wedeler Ebene weitergeführt. Das hilft unserer Stadt aber überhaupt nicht“, so Schnieber. >

http://www.wsi-wedel.de

– Quelle: https://www.shz.de/19335966 ©2018

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