Wedel-Schulauer-Tageblatt, 04.10.2018
Andreas Schnieber, René Penz, Peter Ammer, Sandra Beyer und Stephan Bakan
Fraktionsvorsitzender, WSI-Vorsitzender, Orga-Leiter, Stellv. Vorsitzende, Kasse

Der neue Vorsitzende René Penz will die Wählergemeinschaft zur „festen Institution“ und „echten Alternative zu etablierten Parteien“ machen

Oliver Gabriel, Wedel-Schulauer-Tageblatt

Mit ihrem Antritt zur Kommunalwahl 2018 hat die Wählergemeinschaft Wedeler Soziale Initiative (WSI) bereits ihren Anspruch bezeugt, bei Entscheidungen über die Belange der Stadt mitzureden und mitzuentscheiden. Einen Anspruch, den René Penz nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden nun noch einmal bekräftigt hat: „Ich möchte die WSI in Wedel zu einer festen Institution machen. Wedel braucht auf Dauer eine echte Alternative zu den etablierten Parteien“, sagt der Ratsherr und Sparkassenbetriebswirt.

Penz tritt die Nachfolge von Andreas Schnieber an, der nach der Wahl den Fraktionsvorsitz übernommen hat und daher nicht erneut kandidierte. Es entspreche dem Selbstverständnis der WSI, sich auch in Personalfragen möglichst breit aufzustellen, sagt Penz. Daher trat auch Vorstandsmitglied Gudrun Nagel, ebenfalls nun Ratsfrau und zudem stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie stellvertretende Sozialausschussvorsitzende, ebenfalls nicht erneut bei der Vorstandswahl an. Gleiches gilt für Joachim Funck, der den Vorsitz des Wedeler Ortsvereins des Sozialverbands übernommen hat. Neben Penz komplettieren Sandra Beyer (Stellvertreterin), Peter Ammer (Orga-Leiter) und Stephan Bakan (Kasse) sowie Kraft seines Fraktionsvorsitzenden-Amtes Schnieber den neuen WSI-Vorstand. Alle Kandidaten wurden laut Penz einstimmig gewählt.

Schnieber blickte noch einmal auf die Wahl im Mai, bei der die WSI aus dem Stand 9,4 Prozent der Stimmen holte. „Ein stolzes Ergebnis“, so der Fraktionschef, insbesondere, weil die WSI erstmals antrat es eine große Konkurrenz durch bekannte Parteien gab und „die Entstehungsgeschichte der WSI ja eine besondere ist“. Zur Erinnerung: Kurz nach der Wahl 2013 hatten sich nach internem Streit sechs langjährige Sozialdemokraten von der SPD-Fraktion abgespalten und die Wählergemeinschaft gegründet. „Nun gilt es, diese Gründungsphase abzuschließen und in die Zukunft zu schauen“, sagt Schnieber.

Als Wählergemeinschaft könne die WSI frei von Parteizwängen eine gute Politik für die Wedeler machen, so Penz. Als programmatische Stichworte nennt er bessere Bürgerbeteiligung, Verkehr eindämmen, bezahlbaren Wohnraum in Wedel schaffen und insbesondere die Großprojekte Stadthafen und Businesspark zum erfolgreichen Abschluss bringen. Auch an ihrem Stadtbusprojekt, von dem sich die WSI eine Entlastung der Innenstadt von Individualverkehr und eine bessere Teilhabe älterer Einwohner am Stadtleben verspreche, wolle man dranbleiben. „Wir freuen uns, wenn sich uns weitere Wedeler anschließen, um diese Ziele zu erreichen“, sagt Penz.

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