Quelle: WST, 24.03.2019

Schulweg Die WSI möchte eine Querung über die B431vom Jörg-Balack-Weg in die Schulstraße

Inge Jacobshagen WEDEL Der Beschlussvorschlag der Wedeler Verwaltung, den Jörg-Balack-Weg zwischen Caudry-Platz und Riststraße mit Betonradwegpflaster zu befestigen, ging im jüngsten Bauausschuss ohne große Diskussionen, allerdings gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, durch. Ein Ergänzungsantrag der WSI, weiterzudenken und dann auch gleich für eine sichere Überquerung der Mühlenstraße zu sorgen, bot da mehr Diskussionsstoff. Grund war allerdings nicht die Akzeptanz des Anliegens, sondern vielmehr die Zuständigkeit des Ressorts.

Der Jörg-Balack-Weg ist ein stark frequentierter Schulweg, der durch die Verbesserung der Oberfläche sicher noch intensiver genutzt werden wird, begründete Angela Drewes den Antrag der WSI. Da er vorrangig von Grundschülern der Altstadtschule benutzt wird, solle er nicht an der Mühlenstraße enden, sondern sicher über die Bundesstraße hinweg in die Schulstraße hineinführen. Allgemein kam das bei den übrigen Ausschussmitgliedern gut an. Allerdings fehle ihm ein konkreter Hinweis, der vorschlägt, wie das zu realisieren ist, führte Ausschusschef Rainer Hagendorf (Grüne) an. Auch FDP-Frau Nina Schilling vermisste etwas, nämlich Zahlen, die das Ansinnen unterfüttern.

„Wir haben schon öfter den Antrag gestellt“, erinnerte Wolfgang Rüdiger (SPD). Der wurde immer abgelehnt. Begründung: Zu nah am Bahnhof. Dennoch sei auch seine Fraktion für eine Überprüfung.

Man müsse sich eben kreative Gedanken über eine Querung ohne Ampel machen, konterte Drewes den Hinweis auf die bisher vergeblichen Versuche. Vom Platz einen Teil wegnehmen und eine Mittelinsel schaffen, lautete ihr Vorschlag.

Birgit Woywod, Fachdienstleiterin Bauverwaltung, wies auf die Zuständigkeit hin. Das Ansinnen sei eine Aufgabe für die Verkehrsbehörde, machte sie klar. Dass der Antrag dann als Prüfauftrag dorthin weitergeleitet wird, dafür stimmten schließlich alle Anwesenden bis auf den Christdemokraten Klaus Schröder, der sich der Stimme enthielt. „Das ist schon drei Mal geprüft und immer abgelehnt worden“, begründete Schröder knapp.

zeitung.shz.de/wedelschulauertageblatt/2063/article/875417/1/5/render/

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