Hamburger Abendblatt, 14.08.2019

Wedel Wie bekommt man die rasant steigenden Mieten in den Griff? Und wie bleiben Wohnungen in Wedel bezahlbar? Die Wedeler Soziale Initiative (WSI) hält die Gründung einer eigenen Wohnungsgesellschaft für eine mögliche Antwort – sie könne als Käufer oder Bauherr bezahlbare Wohnungen anbieten. Ein entsprechender Prüfauftrag wird am 19. August in den Haupt- und Finanzausschuss eingebracht. Demnach soll die Verwaltung prüfen, welche Voraussetzungen für die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft vorliegen müssen – etwa der rechtliche Rahmen, die Kosten, die geeignete Gesellschaftsform, aber auch die Risiken.

„Eine rein privat organisierte Wohnungswirtschaft führt offenkundig nicht dazu, dass Wohnen ein bezahlbares Gut für alle Bevölkerungsschichten bleibt“, heißt es in der Antragsbegründung. Eine nicht auf Rendite getrimmte Wohnungsgesellschaft könne deshalb ein Korrektiv sein. Die WSI will von der Verwaltung auch Beispiele von Neugründungen der vergangenen fünf Jahre einfordern. Zuletzt hatte die Stadt Kiel wegen des Mangels an bezahlbarem Wohnraum eine neue Wohnungsbaugesellschaft gegründet. Die alte war vor 19 Jahren verkauft worden. nib

Quelle: Hamburger Abendblatt

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