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Wedel Cityhafen Panorama, Copyright Heiko Penz, Photophobie Hamburg

Ein zentrales Anliegen der WSI ist eine Stadtentwicklung mit ruhiger Hand. Wir wollen, dass in Wedel bestehende kommunale Großprojekte (Maritime Meile, Business-Park) zunächst erfolgreich abgeschlossen werden, bevor neue große Vorhaben auf den Weg gebracht werden. Das Kraftwerk Wedel und die Planungsprobleme beim neuen Businesspark zeigen, wie kontrovers Wirtschafts- und Bürger-Interessen sein und wirken können. Die noch aktivere Einbeziehung der beteiligten Interessengruppen soll künftig dazu beitragen, dass im Vorfeld eine zeitlich auch angemessene Umsetzung der Vorhaben möglich wird.

Nach unserem jetzigen Kenntnisstand ist das Kohlekraftwerk in absehbarer Zeit endlich Geschichte. Daher müssen zügig Ideen für die Nachnutzung des Geländes entwickelt werden.

Vielversprechend ist für uns die gerade beginnende Überplanung des Parkplatzes beim Theater Wedel. Hier besteht die Chance, intelligente Parkraumlösungen für KFZ und Fahrräder zu schaffen. Für die WSI hängt damit auch unbedingt die Überbrückung der Bahngleise zusammen. Damit wird die Parkraumnutzung auf beiden Seiten der Gleise attraktiver und verbessert die Chancen, den Durchgangsverkehr zu reduzieren.

Auch Wedels S-Bahnhof ist spürbar in die Jahre gekommen. Wir regen an, mit den Eigentümern, dortigen Gewerbetreibenden und Nutzern eine Überplanung des Geländes inklusive des Vorplatzes anzugehen.

Eine Herausforderung für künftige Planungen ist die mögliche Neuregelung der Erschließungsbeiträge. Die Stadt Wedel könnte diese Regelung künftig abschaffen. Wir wollen – auch im Hinblick auf die folgenden Haushaltsberatungen intensiv darüber beraten, wie Straßenbau in Wedel künftig finanziert werden soll.

Klima- und Umweltschutz gehören ebenfalls mit auf die Tagesordnung, wenn es um verantwortungsvolle Stadtplanung geht.

Die WSI begrüßt eine zügige Umsetzung und Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes.